Elektrosensibilität
Elektrosensibilität ist in Schweden eine offiziell anerkannte Behinderung.
Der schwedische Forscher Dr. Olle Johansson hielt am 10. September 2008 am Institute of Physics (IOP) in London den Vortrag. Aspekte aus Studien über Elektrohypersensitivität als funktionelle Behinderung. Darin fasste er die bisherige Forschung seines Teams an der menschlichen Haut im Zusammenhang mit Elektrosensibilität zusammen.
Er hat herausgefunden, dass sich die Haut von Elektrosensiblen von „normaler“ Haut in charakteristischer Weise unterscheidet. Ein Unterscheidungsmerkmal sind die sogenannten Mastzellen, die im Zusammenhang mit Allergien eine Bedeutung haben. Dies ist ein weiterer Hinweis darauf, dass Elektrosensibilität eine physiologische Tatsache ist.
Die verhängnisvolle Psychiatrisierung der Elektrosensiblen, wie sie vor allem auch von der Weltgesundheitsorganisation WHO betrieben wird, hat keinerlei wissenschaftliche Grundlage und sollte entschieden bekämpft werden. In seinem Vortrag hielt Olle Johansson auch ein engagiertes Plädoyer dafür, dass die elektro- sensiblen Menschen in ihrer Behinderung, die sie täglich in vielen Dingen erleben müssen, ernst genommen werden. Die staatliche Anerkennung der Elektrosensiblen als Behinderte muss jetzt in der Praxis in eine gelebte Gleichberechtigung umgesetzt werden. Noch fehlt es hierfür an Ausführungsbeschlüssen und Informationsarbeit. Allzu oft müssen sich die Betroffenen die Beachtung ihrer Rechte mühsam zu erkämpfen versuchen. Behörden und Ärzte müssen nun lernen, die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten. In der ganzen Bevölkerung muss ein Bewusstseinsprozess ausgelöst und gefördert werden.
Betroffene Menschen schreiben...
http://www.symptome.ch/vbboard/elektrosmog/11923-symptome-elektrosmog.html
