Die Sparlampe heißt Sparlampe weil man sie sich sparen kann!
Wer einen strahlungsarmen Computer-Bildschirm hat (TCO-Kleber auf dem Bildschirmrahmen), der macht alles wieder zunichte, wenn er am Arbeitsplatz eine Sparlampe einschraubt. Denn das hochfrequente elektrische Feld einer Sparlampe überschreitet den TCO-Grenzwert von 1 Volt pro Meter massiv, nämlich um das rund 10- bis 40-fache – je nach Lampentyp.
Sparlampen sind nichts anderes als kompakte Fluoreszenzröhren. Sie haben ein Hochfrequenz-Vorschaltgerät. Dieses erzeugt im Frequenzbereich (je nach Lampentyp) ab etwa 27 bis 52 Kilohertz ein starkes elektrisches Wechselfeld. Dieses Wechselfeld ist außerdem mit 100 Hertz gepulst. Außerdem sendet das Netzteil Ultrtaschall aus. Man kann dies zB. mit einem Fledermauskonverter hörbar machen. Aus gesundheitlichen Gründen sollen Sparlampen nicht in Kopfnähe eingesetzt werden, also nicht in Lese-, Arbeits-, Hänge-, Steh- und Nachttischleuchten. Für Einzellampen ist ein Abstand von mindestens 1,5 m einzuhalten. Mehrere Sparlampen zusammen benötigen einen noch grösseren Abstand. Deckenrasterbeleuchtungen mit Sparlampen werden in Räumen für lang dauernden Aufenthalt nicht empfohlen.
Herstellung: Glas, Blech, Kupfer, Lötzinn und Wolframdraht. All diese Substanzen sind keine Problemstoffe und können leicht entsorgt und recycled werden.
Sparlampe:
Gift- und Sondermüll, toxische Strahlung, ungemütliche Farbtemperatur, Quecksilberspektrum, erschwertes Sehen, schlechte Farbwiedergabe, schlechter Kontrast, Aussendung von Ultraschall, umweltschädliche Ökobilanz
Viele dieser Stoffe benötigen schon bei der Herstellung umfangreiche Schutzmaßnahmen. Dies gilt in verstärktem Umfang für die umweltgerechte Entsorgung. Der Energiebedarf für die Fertigung einer Glühlampe ist bis zu 40mal geringer als der einer so genanten Energiesparlampe.
Durch die niedrigen Blauanteile erleichtert das Licht der Glühbirne den Sehvorgang, Kontrast und Sehschärfe werden um bis zu 50% erhöht.Die hohen Blauanteile der Sparlampe erschweren das Sehen. Das kommt daher, dass das blaue Licht von unserer Hornhaut am Auge stärker gebrochen wird und daher in einer anderen Ebene fokussiert als die langwelligeren Lichtanteile. Dies führt zu Farbsäumen und Unschärfe.
Seit vielen Jahrzehnten gilt als medizinisch anerkannt, dass das Infrarotlicht der Glühlampe therapeutisch besonders wertvoll ist, weil es die Durchblutung fördert und eine so genannte Hyperämie auslöst, wodurch Schlackenstoffe aus dem Gewebe ausgeschwemmt werden. Wassermoleküle, die im Gewebe allgegenwärtig sind, nehmen die Energie der Infrarotstrahlung auf und setzen sie in eine Rotationsbewegung um. Hierdurch wirken sie auf zellulärer Ebene wie kleine Propeller bzw. Rührerelemente, die den Stoffaustausch verbessern und beschleunigen.
30% der über 65-Jährigen zeigen die ersten Anzeichen einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD). Der Nahinfrarot-Anteil der Glühlampe stärkt die Funktion der Mitochondrien (Zellkraftwerke). Dies ist auch bei der trockenen Form (85% der Fälle) der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) vorteilhaft. Neuere Forschungen geben Anlass zu der Annahme, dass die langwellige Strahlung im Glühlampenspektrum ein Gegengewicht zu den schädigenden Blauanteilen im Licht darstellt. Energiesparlampenlicht weist hingegen einen hohen Blauanteil und einen geringen Rot- und Nah-Infrarot-Anteil auf, was bei AMD nachteilig ist.
Die Altersbedingte Makula-Degeneration (AMD) ist eine Erkrankung, die die Netzhaut im hinteren Bereich des Auges an einem Punkt angreift: der Makula (auch „Gelber Fleck“ genannt). Die Makula sorgt dafür, dass wir scharf sehen – und somit lesen, Auto fahren und Gesichter erkennen können.
Es gibt zwei Formen der AMD, die üblicherweise als „feuchte“ und „trockene“ Form bezeichnet werden. Sie lassen sich in unterschiedliche Stadien differenzieren.