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Biometrie per WLAN: Signalstörungen erlauben Personenerkennung und Überwachung

Italienische Forscher haben ein Verfahren entwickelt, um Menschen allein anhand der Verzerrungen eines WLAN-Signals zu identifizieren. Kameras sind nicht nötig.

https://www.heise.de/news/Biometrie-per-WLAN-Signalstoerungen-erlauben-Personenerkennung-und-Ueberwachung-10515620.html#

Wissenschaftler der Universität La Sapienza in Rom haben eine Technologie entwickelt, die Menschen heimlich allein durch die Analyse von WLAN-Signalen identifizieren kann – ganz ohne Kameras oder aktive Beteiligung von Betroffenen. Dieses Verfahren, das große Gefahren für die Privatsphäre mit sich bringt, macht sich die Tatsache zunutze, dass jeder menschliche Körper WLAN-Signale auf eine einzigartige Weise stört. Die Forscher haben die anfangs nach dystopischer Science Fiction klingende Technik WhoFi getauft, in Anlehnung an die internationale WLAN-Bezeichnung WiFi.

Hintergrund ist: Jeder Mensch hinterlässt eine Art unsichtbaren WLAN-Fingerabdruck. Die Forscher haben ein spezielles Modell mit Künstlicher Intelligenz entwickelt, das diese minimalen Signalveränderungen in Form von Kanalzustandsinformationen auswertet.

Biometrische Merkmale wie Körperform, Größe und Bewegung werden dazu "aus Channel State Information (CSI) extrahiert und durch ein modulares Deep Neural Network (DNN)" mit einem speziellen Encoder verarbeitet, schreibt das Team in einem noch nicht von unabhängigen Experten geprüften Aufsatz. Das neuronale Netzwerk werde mithilfe einer Funktion des kontrastiven Lernens trainiert, um robuste und generalisierbare biometrische Signaturen auszumachen. Diese Herangehensweise helfe dem Modell zu lernen, welche Datenpunkte ähnlich ("positiv") und welche unähnlich ("negativ") sind.


WLAN erhöht Entwicklungsrisiken bei Säuglingen

Eine indische Studie verdeutlicht die Risiken von WLAN-Strahlung auf die Entwicklung von Säuglingen. Babys, die dieser Strahlenbelastung ausgesetzt sind, leiden demnach eher unter Entwicklungsstörungen als jene, die frei davon aufwachsen.

https://report24.news/wlan-erhoeht-entwicklungsrisiken-bei-saeuglingen/

Es ist eine der Studien, die man in den großen Schlagzeilen der Systempresse vergeblich suchen wird. In Mumbai untersuchten indische Forscher, ob die unsichtbare Flut von Funkstrahlen, die heute in fast jeder Wohnung vorhanden ist, Spuren bei Säuglingen hinterlässt. Und siehe da: In Haushalten mit hoher WLAN- und Funkbelastung zeigte sich bei Säuglingen ein mehr als dreifach erhöhtes Risiko für Entwicklungsverzögerungen.

Genauer gesagt, fanden die Wissenschaftler bei 105 Babys zwischen zwei und zwölf Monaten heraus, dass jene Kinder, die im “strahlendsten” Umfeld aufwuchsen, deutlich häufiger Probleme beim Problemlösen und in der Feinmotorik hatten. Konkret: ein 3,67-fach höheres Risiko für Verzögerungen beim Problemlösen und ein 2,74-fach erhöhtes Risiko für Schwächen bei der Feinmotorik. Selbst soziale und kommunikative Fähigkeiten litten messbar. Im Mittelfeld der Belastung waren die Werte kaum besser – auch hier ein rund 3,12-fach erhöhtes Risiko für geistige Rückstände. Das sind die Messergebnisse, welche die Forscher unter dem Titel “Radiofrequency Electromagnetic Field Emissions and Neurodevelopmental Outcomes in Infants: A Prospective Cohort Study” in der Fachzeitschrift Cureus Journal of Medical Science veröffentlicht haben.

Wlan